Manuelle Lymphdrainage

Die Grundlagen der manuellen Lymphdrainage sind im 19. Jahrhundert entstanden.

Jedoch erst in der Mitte des letzten Jahrhunderts wurde die Therapie weiterentwickelt. Mittlerweile hat sich medizinisch anerkannte Therapiegebiet der manuellen Lymphdrainage bewährt.

Die manuelle Lymphdrainage ist eine Mechanotherapie, welche mit den Händen rhythmisch, sanft und kreisförmig ausgeführt wird.
Je nach Beschwerde werden die Arme, Beine, der Kopf, der Bauch und/oder Wirbelsäulenabschnitte behandelt.

Bei Krebserkrankungen, chirurgischen Eingriffen, rheumatischen Erkrankungen sowie vielen weiteren Krankheitsbildern, kann durch die manuelle Lymphdrainage den Abbau von Stauungen und Schwellungen gefördert werden.

Sie verbessert den Abfluss von Flüssigkeit über das Lymph- und Venengefäßsystem sowie die Gewebsspalten. Dadurch werden Ödeme und Schwellungen abgebaut und Schmerzen gelindert.

Anwendungsgebiete

Verletzungen und Traumen durch Unfälle oder Sport
Schmerzabbau vor und nach jeglicher Operationen
Ödem- und Entstauungstherapie bei geschwollenen Körperregionen
Narben und Verbrennungen
Nachbehandlung kosmetischer Operationen
Erkrankungen des rheumatischen Formenkreises
Weichteilrheumatismus
Zahnheilkunde
chronischen Entzündungen
Sudek-Dystrophie
lokalen Ödemen im Hirnbereich
Hirnerschütterungen, Hirninfarkte, Migräne, Kopfschmerzen und Drehschwindel
Hauterkrankungen
postthrombotischen Syndromen
Mastodynie ("Cellulitis")
Darmkrämpfen
Schmerzsyndromen
Sklerodermie