Osteopathie
Gegen 1870 begründete Dr. Andrew Taylor Still in den USA die Osteopathie mit dem Grundgedanken, den Menschen in seiner Ganzheit zu respektieren und entsprechend zu behandeln.
Die Osteopathie ist ein ganzheitliches medizinisches Konzept, das sämtliche Funktionsstörungen im Körper behandelt. Dazu gehören der Skelettapparat, die Organe, das Nervensystem und der Schädel.
Wirkungsbereiche
Die Wirkungsbereiche der Osteopathie sind sämtliche Funktionsstörungen des Organismus. Hiervon werden alle Strukturen betroffen, die vitale Funktionen haben wie z.B. Organe, Gefäße, Knochen, Nerven, Gehirn/ Schädel, Gelenke, Gewebe.
Werden sie durch Einflüsse wie
Trauma, Stress, Krankheit, falsche Ernährung etc. verändert, kommt es zu Funktionsstörungen.
Diese sind oft lange unbemerkt, da der Körper hervorragende Kompensationsmöglichkeiten kennt. Mit der Zeit zeigen sich aber zunehmend Störungen.
Krankheitsbilder wie z.B.
chronische Schmerzen, Migräne, Sodbrennen, Verdauungsstörungen, hyperaktive Kinder, Schrei-/ Spuckbabys und oft auch so genannte "psychosomatische Krankheiten" können durch solche Funktionsstörungen hervorgerufen werden.
Daher benötigen Osteopathen auch, neben Kenntnissen über Erkrankungen, ein
ausgesprochen differenziertes Wissen bezüglich der Embryologie, Anatomie und der Physiologie des menschlichen Körpers.